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Oliver Schönfeld

Was ist eigentlich Glück? Hat Geld etwas mit Glück zu tun? Und wenn ja, ist dann die Welt der Lotterie der Schlüssel zum Glück oder nur eine Möglichkeit, Spielfreude im Alltag zu erleben? Denken Menschen in anderen Ländern ähnlich?

Diesen und ähnlichen Fragen geht Oliver Schönfeld jede Woche in seinem Blog für Eurojackpot nach. Er berichtet hautnah über aktuelle Themen, Trends und Kuriositäten - und darüber, was Menschen in Europa mit dem Thema „Glück“ verbinden.

Top 5 Gewinne

Rang Summe Land
1. 90.000.000 €Deutschland
1. 90.000.000 €Tschechien
1. 90.000.000 €Finnland
2. 86.970.702 €Finnland
3. 84.777.435 €Deutschland

Mit einer Fischschuppe zum Eurojackpot-Glück

Mit einer Fischschuppe zum Eurojackpot-Glück

Eurojackpot spielen, das ist vor allem eines: ein faszinierendes Gemeinschaftserlebnis. Ganz Europa fiebert immer freitags mit, wenn in Helsinki die Gewinnzahlen gezogen werden. Jetzt wächst die Familie weiter, Polen kommt hinzu. Wenn das kein Grund ist, mal die Glücksbringer unserer östlichen Nachbarn näher kennenzulernen...

 

Polen ist bereits das 18. Land, das an der europaweiten Lotterie teilnimmt, und dazu mit 38,6 Millionen Menschen ein besonders bevölkerungsreiches – nach Deutschland, Italien und Spanien immerhin Platz 4 in der Eurojackpot-Familie. Wenn die Polen am 15. September erstmals auf den Hauptgewinn hoffen dürfen, wird so mancher von ihnen vorher intensiv nach Schornsteinfegern Ausschau halten. Denn die gelten auch in dem osteuropäischen Land als Glücksbringer. Aber nur, wenn man sich bei der Begegnung sofort an einen Kleidungsknopf fasst!

Manche Glücksboten sind halt universell – andere eher eine Sache der landestypischen Tradition. So üblich wie der Karpfen in Polen als Weihnachtsmahl serviert wird, so wichtig ist es auch, eine Fischschuppe im Portemonnaie zu deponieren. Das soll auf lange Zeit vor Geldmangel schützen. Wenn also polnische Mitspieler demnächst zu den Eurojackpot-Großgewinnern gehören, könnte eine Schuppe im Spiel gewesen sein...

Wo wir gerade bei den Nahrungsmitteln beziehungsweise ihren Überbleibseln sind. Polnische Frauen, so wird gemunkelt, sollen sich gerne Mohn in ihre Schuhe streuen. Das bringt zwar kein Glück im Spiel, aber vielleicht die ganz große Liebe. Desto mehr Mohn, desto besser: Denn die Menge der Körner soll der Zahl der zukünftigen Verehrer entsprechen.

Und falls Amor tatsächlich zuschlägt: Geheiratet wird tunlichst nur in Monaten mit „r“ – das soll ein langes Liebesglück bescheren. Ganz eigene Glücksgepflogenheit haben wiederum Polens Schüler: Wer rote Unterwäsche trägt, soll mit Bravour alle Abiprüfungen meistern.

Sie sehen: Jedes Land bereichert den Eurojackpot auf ganz eigene Weise. Allen Mitspielern, egal woher, wünsche ich auch diese Woche viel Glück! Und ob Sie mit oder ohne Schuppe gewinnen – das ist am Ende ganz schnuppe!

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