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Oliver Schönfeld

Was ist eigentlich Glück? Hat Geld etwas mit Glück zu tun? Und wenn ja, ist dann die Welt der Lotterie der Schlüssel zum Glück oder nur eine Möglichkeit, Spielfreude im Alltag zu erleben? Denken Menschen in anderen Ländern ähnlich?

Diesen und ähnlichen Fragen geht Oliver Schönfeld jede Woche in seinem Blog für Eurojackpot nach. Er berichtet hautnah über aktuelle Themen, Trends und Kuriositäten - und darüber, was Menschen in Europa mit dem Thema „Glück“ verbinden.

Top 10 Gewinne

Rang Summe Land
1. 90.000.000 €Deutschland
1. 90.000.000 €Tschechien
1. 90.000.000 €Finnland
2. 86.970.702 €Finnland
3. 84.777.435 €Deutschland
4. 76.766.891 €Deutschland
5. 61.170.752 €Finnland
6. 58.693.173 €Deutschland
7. 57.275.841 €Finnland
8. 50.270.035 €Deutschland

Geld kann ein flüchtiges Gut sein

Geld kann ein flüchtiges Gut sein

Glück und Pech liegen oft eng beieinander. Gerade wenn es ums liebe Geld geht. Haben Sie schon mal Banknoten verbrannt oder versehentlich in die Waschmaschine gestopft? Wenn nur noch Fetzen oder feuchte Klumpen übrigbleiben, sind die Geldretter zur Stelle.

Das zarte Rascheln des Papiers hören, seine Haptik spüren: Bargeld in Händen zu halten, ist für viele durchaus ein sinnliches Erlebnis. Allerdings wollen Banknoten sensibel behandelt werden, Nässe oder gar offenes Feuer vertragen sie nicht. Die Geldretter der Deutschen Bundesbank können ein Lied davon singen. Sie müssen immer dann detektivischen Spürsinn beweisen, wenn von einem ganzen Bündel Banknoten nur noch ein paar Schnipsel vorhanden sind.

Mal ist es Unachtsamkeit, mal Vergesslichkeit, mal ganz einfach Pech: Mehrere hundert Mal im Jahr wird das Mainzer Analysezentrum der Bundesbank zur Hilfe gerufen. Sozusagen als Baywatch-Team des Bargelds schauen die Experten, was von durchnässten, verkohlten oder versehentlich im Reißwolf geschredderten Banknoten noch zu retten ist. Als Faustregel gilt: Wenn mindestens die Hälfte eines Geldscheins vorhanden oder rekonstruierbar ist, erhält der Eigentümer den Gesamtbetrag erstattet. Immerhin 30 Millionen Euro retten die Bundesbanker auf diese Weise Jahr für Jahr – nochmal Glück gehabt!

Erstaunlich, was so alles mit Geld passieren kann. Da gerät zum Beispiel ein ganzes Bündel an Euro-Scheinen versehentlich unter den Rasenmäher. Oder die Haushaltskasse wird in der Mikrowelle versteckt und geht beim Aufwärmen des Abendbrots in Flammen auf – wegen der Sicherheitsfäden aus Metall. Oder man will einem Geburtstagskind eine Freude machen und versteckt einige Geldscheine unter einer Topfpflanze. Blöd nur, wenn der Beschenkte das Bargeld erst Monate später findet, als braunen, vermoderten Haufen. Was unfreiwillig komisch klingt, kann für den einzelnen einen hohen finanziellen Verlust bedeuten. Daher tun die Geldretter alles, um so viele Scheine wie möglich zu rekonstruieren. Selbst kleine Aschestücke werden unter dem Mikroskop analysiert, wenn es sein muss.

Gar nicht selten passiert es, dass Haustiere einen 20-Euro-Schein mit ihrem Leckerli verwechseln. So geschehen, als ein Hundebesitzer kleine Papierfetzen zum Analysezentrum schickte. Leider waren die Reste zu klein für eine Rekonstruktion. Zwei Wochen später meldete sich der Tierliebhaber erneut – jetzt mit einem größeren, reichlich verschmutzten Stück der Banknote. Das Papier war wohl durch den Hundemagen den Weg alles Irdischen gegangen. Zumindest war es aber nun groß genug für eine Erstattung...

So kann man also selbst im Pech noch Glück haben. Besser ist es aber, Sie passen von vornherein gut auf Ihr Geld auf. Ganz besonders, wenn Sie an diesem Freitag die 46 Millionen Euro im Eurojackpot gewinnen. Mikrowellen, Backöfen und Blumentöpfe sind zur Aufbewahrung in jedem Fall tabu!

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