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Oliver Schönfeld

Was ist eigentlich Glück? Hat Geld etwas mit Glück zu tun? Und wenn ja, ist dann die Welt der Lotterie der Schlüssel zum Glück oder nur eine Möglichkeit, Spielfreude im Alltag zu erleben? Denken Menschen in anderen Ländern ähnlich?

Diesen und ähnlichen Fragen geht Oliver Schönfeld jede Woche in seinem Blog für Eurojackpot nach. Er berichtet hautnah über aktuelle Themen, Trends und Kuriositäten - und darüber, was Menschen in Europa mit dem Thema „Glück“ verbinden.

Top 10 Gewinne

Rang Summe Land
1. 90.000.000 €Deutschland
1. 90.000.000 €Tschechien
1. 90.000.000 €Finnland
2. 86.970.702 €Finnland
3. 84.777.435 €Deutschland
4. 76.766.891 €Deutschland
5. 61.170.752 €Finnland
6. 58.693.173 €Deutschland
7. 57.275.841 €Finnland
8. 50.270.035 €Deutschland

Nur reiner Zufall – oder doch das pure Fußballglück?

Nur reiner Zufall – oder doch das pure Fußballglück?

Namen sind Schall und Rauch? Von wegen! Für Fußballfans ist es eine Herzensangelegenheit, wie die Arena ihres Lieblingsvereins heißt. Und manchmal entscheidet sogar das Los über die Namensvergabe.

Das Pokalfinale am vergangenen Wochenende bildete den Schluss- und Höhepunkt der diesjährigen Fußballsaison. Schon ein paar Tage danach kennen eingefleischte Fans nur noch eines: Tristesse und Langeweile. Zumindest bieten die kommenden, spielfreien Wochen Gelegenheit, sich mit Randaspekten rund um „König Fußball“ zu beschäftigen. Den Stadionnamen beispielsweise. Lange vorbei die Zeiten, als die Arenen so traditionsreiche Namen wie Müngersdorfer Stadion, Rote Erde oder Bökelberg trugen. Heute regiert auch in dieser Hinsicht der schnöde Mammon. Sponsoren entscheiden, wie die Stadien der großen Clubs heißen. Eine wohltuende Ausnahme bildet da das Hamburger Volksparkstadion, das dank Sponsorengeld vor einiger Zeit seinen ursprünglichen Namen zurückerhalten hat.

Bundesliga-Vereine haben jedenfalls keine Schwierigkeiten, Abnehmer für die Namensrechte zu finden. Clubs aus der zweiten und dritten Reihe müssen da schon gewitzter vorgehen. Immer wieder ist zu beobachten, dass Vereine den Namen in Form einer Lotterie bestimmen. So bot etwa der österreichische Regionalligist Vorwärts Steyr bis Ende Mai genau 100 Lose –  Stückpreis: 500 Euro – an, um die Vereinskasse aufzubessern. Der Inhaber des Loses, das anschließend gezogen wird, darf frei in der Namenslotterie entscheiden. Skurrile Ideen nicht ausgeschlossen. Das erlebten vor wenigen Wochen die Fußballer des SC Wiener Neustadt: Sie laufen nun im „Teddybären- und Plüschstadion“ auf.

Wenn Sie mich fragen, ich hätte da schon ein paar Ideen. Gibt es irgendwo auf der Welt ein Fußballstadion, das „Reiner Zufall“ heißt? Oder „Pures Glück“? Auch die „Arena ohne Namen“ hätte was, finde ich. Oder auch das „Stadion zum Gänseblümchen“. Und warum nicht Fußballstadien nach Frauen benennen? Vom früheren Bundespräsidenten Johannes Rau ist da eine besondere Idee überliefert – in der allerfeinsten Ruhrpott-Grammatik: das „Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion“.

Bevor Sie jetzt aber ins Träumen kommen und gleich einem Bundesligastadion Ihren Namensstempel aufdrücken wollen: Um in der ersten Liga finanziell mithalten zu können, müssten Sie schon den 10-Millionen-Eurojackpot an diesem Freitag knacken. Und ganz ehrlich: In dem Fall wüsste ich mit dem Geld etwas viel Besseres anzustellen...

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